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Der Gitarrist Gérald Zbinden wurde 1956 in St. Gallen geboren. Diplomstudium am
Konservatorium Montreux. Er war Schüler von Miguel Rubio, Ken McIntire und Tim Berne. Improvisation
seit 1984 (Duo mit Marcel Papaux am Internationalen Bollwerkfestival in Freiburg).
Im Vordergrund des Schaffens von Gérald Zbinden steht seit 1996 die spontane Begegnung.
Unvorhergesehenes und Überraschendes entwickelt sich frei auf vorübergehende Strukturen zu.
Die Projekte werden somit nicht konzeptuell oder notiert vorbereitet. Die Vorarbeit besteht in der
Inszenierung des optimalen Rahmens und den Zusammenschluss sich ergänzender Künstler.
Dies setzt eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Wirken der einzelnen Kunstschaffenden voraus,
es gilt, Synergien zwischen scheinbar unterschiedlichen Kulturen zu ermöglichen. Nicht in
einem Anpassungsprozess, sondern im erklärten Freiraum entstehen spannende Berührungspunkte.
Entsprechend sind Soloauftritte so strukturiert, dass das Unerwartete jederzeit in den Ablauf des Spiels
aufgenommen und spontan in die Musik eingebettet werden kann. Die langjährige Erfahrung gibt
Gérald Zbinden die Möglichkeit, dem Ist-Zustand seiner Musik eine jederzeit endgültige
Form zu geben, wie dies normalerweise nur in geschriebenen Kompositionen geschieht.
Zusammenarbeit mit Daunik Lazro, Gary Lucas, Emilie Lesbros, Harald Kimmig, Makoto Sato, Camel Zekri,
Fabrice Charles, Günter Müller, Hélène Breschand, Iwana Masaki, Jacques Demierre,
Keith Rowe, Marcel Papaux, Michel Doneda, Ninh Le Quan, Raymond Boni, Shunishiro Hisada, Tetsu Saitoh,
Urs Leimgruber, Dominique Répécaud, Etage 33, Foofwa d'Imobilité, Franziska Baumann,
Henry Kaiser, Alexei Pliousnine, Denis Beuret, Daniel Studer, Christian Wolfarth, Vinz Vonlanthen u.a.
Aufnahmen:
DOWN THE RABBIT HOLE, mit Gary Lucas
MOSCOW TAXI, mit Raymond Boni (2011)
L'INTENSE, mit Hélène Breschand ' Michel Doneda (1999)
INSTANT SONGS mit Michel Doneda ' Marcel Paupaux (1997)
Als Gast:
SPRING ROAD 01 (2001)
Michel Doneda, Tetsu Saitoh ' others
zwanzigmal SoloSchichten (2002)
eine Produktion von WIM Bern
ein Projekt von Bamberg ' Micol
COMPLOT 1
ein Projekt von ARTEFAX mit Mathias Demoulin, Marcel Papaux, Daniel Perrin,
Bernard Amaudruz ' andere
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Sängerin, Komponistin, Autor, Improvisator.
Nach 10 Jahren Geigenunterricht, aber schon immer von der Stimme fasziniert, schreibt sich Emilie Lesbros
am Konservatorium ein, um sich in Jazz- und lyrischem Gesang auszubilden. Eingenommen von beiden
Stimmtechniken probiert sie verschiedene Stilrichtungen aus (Barock-, zeitgenössische, elektronische,
Rock- und experimentelle Musik) mit der Absicht diese Erfahrungen zu verwerten und die Musik und deren
Universum zu hinterfragen.
Ihren eigenen Stil findet sie an der Seite vom Kontrabassisten Barre Phillips und dem Saxophonisten
Lionel Garcin, mit welchen sie seit 2002 zusammenarbeitet in der Improvisations- und experimentellen Musik.
Begegnungen und Reisen haben ihr Facetten der Stimme gezeigt, woraus 2005 ihr vokales Solo entstanden ist.
Sie erzählt greifbare Geschichten, mit oder ohne Worte, durch Tonübertragungen, mit Humor,
Gravität und Emotionen
Sie nimmt an zahlreichen schöpferischen und Improvisationsprojekten teil, die ihrer „Sprache“ entsprechen:
sie arbeitet mit dem Kollektiv EMIR, Raymond Boni, Daunik Lazro, Hélène Breschand, Fantazio,
David Allen, Giorgio Rossi, Eve Risser, Catherine Jauniaux, Archaos, Geneviéve Sorin usw. zusammen.
Sie singt in der zeitgenössischen Gruppe Rosa, welche sich in einem speziellen Rock-Universum bewegt,
sowie bei der Gruppe Fonétic, die sich auf destrukturierten Jazz mit zeitgenössischen Harmonien
spezialisiert hat.
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