Laurent Boutros (Gitarre)
1964 in Maisons-Alfort bei Paris geboren. Er erhält einen ersten Preis für klassische Gitarre an
der Ecole Nationale de musique von Issy les Moulineaux in der Klasse des Argentiniers Raùl Maldonado.
Laurent Boutros hat sich seiner Herkunft verpflichtet. Der in Frankreich Geborene armenischer
Herkunft findet seinen künstlerischen Weg in einer musikalischen Sprache, die von der traditionnellen
Musik Armeniens und anderen kaukasischen Ländern beeinflusst ist. Seit 1993 publiziert er beim Verlag
Henry Lemoine. Seine Musik wird über die französischen Grenzen hinaus durch verschieden
zusammengesetzte Ensembles gespielt und aufgenommen. 1994 erscheint seine erste CD «Les Echelles du Levant»,
welche Musik für Gitarre honoriert, aber von traditioneller Musik inspiriert wird. 2004 komponiert er auf
Geheiss des Centre National d ' Art Contemporain Georges Pompidou anlässlich der Ausstellung von JOAN MIRO
«La naissance du Monde» eine Musik zum «Carnaval d'Arlequin» für Gitarre.
2007, das Armenienjahr in Frankreich, erscheint «Une guitare en Arménie», eine CD mit seinen
Kompositionen mit einem Vorwort von Atom Egoyan. Der Herausgeber sagt über ihn: «Laurent Boutros ist es
gelungen, die Seele der armenischen Volkstradition auf berührende und ungewöhnliche Art
einzufangen……….diese schönen Stücke, die in sich die Arbeit der Transkription und gekonnter
Reinterpretation vereinen, indem sie eine typische und doch sanfte Reise vorschlagen. Boutros ist ein
aussergewöhnlicher Gitarrist und seine Werke ein wichtiger Beitrag zum Repertoire».
Seit 2007 gab er mehrere Konferenzen über seine Arbeit in Frankreich und anderswo, z.B. in Cuba, am
instituto Superior de Arte de la Havane.
2008 geht Laurent Boutros in Europa, Asien, Südamerika (in Venzuela, Festival de Choroni und Mexiko)
auf Tournee und ist zur «Semaine de la Francophnie» eingeladen. Seit 2009 gab er verschiedene Master
class in Spanien, Polen und Italien (in Alba, Torino, Gubbio, Pescara, Reggio Calabria, Arezzo, Fiuggi,
Campo Basso). Er arbeitet im Moment an einer CD zu seinen Kompositionen im Duo mit einer Klarinette.
Emilie Lawrence (Violine)
Emilie Lawrence spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Geige. Mit 15 tritt sie ins
«Conservatoire National de Région de Versailles» ein. Sie führt am «Conservatoire
National de Région de Rueil Malmaison» ihr Studium weiter. Ein höheres Studium führt
Emilie Lawrence ans Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles, wo sie unter Zygmund KOWALSKY und Katy
SEBASTYEN arbeitet und einen Master in Musik mit einem ersten Preis in Kammermusik und Musiktheorie erhält.
Emilie LAWRENCE spielt in verschiedenen Zusammensetzungen. Sie ist als Solistin in der Region von Paris und in
der Vendée aufgetreten, hat an verschiedenen Konzerten in Frankreich und Belgien Sonaten gespielt
(Klavier, Geige) und gewinnt 2006 in Lyon den Wettbewerb in Kammermusik «Le printemps de La Musique». Als erste
Geige im Quatuor Lineam spielt sie regelmässig in Frankreich sowie in Erewan (Armenien), um dort die
französische Musik vorzustellen. Sie ist auch in Madagaskar aufgetreten. 2006 stösst Emilie als
Co-Solistin zum Orchester von Eure et Loire.
Da sich Emilie auch für andere Musikformen interessiert, gehört sie zum Trio Laurent Boutros und
interpretiert Boutros’ Musik mit Einschlägen aus dem Kaukasus. Sie sind in verschiedenen Pariser Theatern
sowie in Italien und Spanien aufgetreten.
Emilie LAWRENCE hat auch eine pädagogische Aufgabe. Sie hat 2004 ein staatliches Lehrdiplom erhalten und
unterrichtet seither an verschiedenen Konservatorien in den Departementen Eure et Loire und in der Pariser Gegend.
Nicolas Freund (Klarinette)
Er hat mit seinem Musikunterricht im Alter von 7 im CNR von Strassburg angefangen. Er kommt als Mitglied der
Big-Band des Konservatoriums mit Jazz in Kontakt und nimmt Unterricht in Improvisation beim Pianisten Benjamin
Moussay. Als mehrmaliger Teilnehmer am Festival zeitgenössischer Musik «Musica» profitiert er von der
Anwesenheit vieler zeitgenössischer Komponisten wie Georges Aperghis, Pascal Dusapin, Luis de Pablo, Ramon
Lazkano, Betsy Jolas, Thierry de Mey
Mit 20 geht er ans CNR von Boulogne-Billancourt und nimmt Stunden bei Jean-Max Dussert, eine Begegnung, die
für seine Beziehung zum Instrument und seine ästhetischen Vorlieben von Bedeutung war. Er arbeitet
weiterhin mit zeitgenössischen Komponisten wie Alain Louvier, Philippe Hersant, Allain Gaussin zusammen.
Er bildet sich bei Ronald Vanspaendonck am Conservatoire Royal de Bruxelles weiter und erhält ein Diplom
mit Auszeichnung.
Heute gibt er seine Leidenschaft an Jüngere des Konservatoriums von Bondy weiter, tritt in Kammermusik auf
mit dem Ensemble Silneak im Rahmen von Sommerfestivals (Festival Figaro-ci, Figaro-là, Festival Musique
en Seine ) sowie als Trio mit dem Gitarristen Laurent Boutros und der Violonistin Emilie Lawrence.
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