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Olivia Steiner wurde 1981 in Basel geboren. In ihrem 10. Lebensjahr begann sie Gitarre zu spielen. Die Begeisterung für dieses Instrument war bereits nach dem ersten Kontakt sehr gross. Während ihrer Jugendzeit konnte sie auch im kammermusikalischen Bereich viele Erfahrungen sammeln. Zusammen mit dem Gitarrenquartett TEE (TransEuropaExpress) sowie im Solospiel konzertierte sie regelmässig und gewann verschiedenste Preise an Wettbewerben, nicht zuletzt sogar den Kulturpreis der Gemeinde Aesch (BL). Zusammen mit dem Schweizer Komponisten Jürg Kindle nahm das Ensemble eine CD auf und konnte einige seiner Kompositionen uraufführen.
2001 begann Olivia Steiner ihr Berufsstudium an der Hochschule für Musik in Basel bei Walter Feybli, welches sie 2005 mit dem Lehrdiplom abschloss. Sie führte ihr Studium 2005 an der Haute Ecole de Musique in Fribourg bei Joaquim Freire weiter und schloss es im Juni 2007 erfolgreich mit dem Konzertdiplom ab. Regelmässig besuchte sie Meisterkurse bei Pepe Romero, David Tanenbaum, Hubert Käppel, Dusan Bogdanovic, Carlo Marchione u.a.
Seit 2001 studiert sie ebenfalls klassische Musik aus Nordindien (vokal und instrumental mit dem Saiteninstrument Sarod) bei Ken Zuckerman am Ali Akbar Khan College of Music in Basel.
Nicht nur die solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Formationen mit Gesang, Violine und Querflöte, sondern auch die pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist ein wichtiger Faktor ihres Wirkens. Diverse Musical-Projekte führte sie bereits mit Kindern im Vorschulalter und Gitarrenschülern durch. Zurzeit unterrichtet sie an den Musikschulen Laufental-Thierstein, Pratteln-Augst-Giebenach sowie Oftringen.
Ihr Interesse gilt auch der Musikwelt anderer Kulturen, welche sie auf zahlreichen Reisen in verschiedene Kontinente studierte. Zusammen mit der Formation Mahal tritt sie regelmässig auf. Das Repertoire umfasst Ethnomusik mit Einflüssen aus Afrika und Asien, welche ebenfalls auf authentischen Instrumenten gespielt wird.
Ihr Konzertprogramm am 22. internationalen Gitarrenfestival in Freiburg wird geprägt sein von Kompositionen mit Einflüssen verschiedenster Kulturen, dazu mit der Uraufführung eines Werkes des freiburger Komponisten Laurent Mettraux.
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Laurent Mettraux wurde in Freiburg (Schweiz) geboren. Er machte seine musikalische Ausbildung an der Freiburger Akademie (Musiktheorie bei René Oberson, Klavier, Geige, Gesang) und in Genf (Komposition bei Eric Gaudibert, Dirigieren bei Liang-Sheng Chen). Er nahm auch an Kursen über alte Musik und Musikwissenschaft teil und bekam Stipendien der Kiefer-Hablitzel Stiftung (Schweizerischer Tonkünstlerverein) und des Institut Européen de Chant Choral. Meisterkurse und Beratung unter anderem bei Klaus Huber, Luis de Pablo, Heinz Holliger, Arvo Pärt, Paul Méfano
Seinen ersten Preis und Publikumspreis bekam er am ersten Wettbewerb für junge Schweizer Komponisten 1993, in Lausanne. Unter anderen erhielt er folgende Auszeichnungen: Finalist des «Europäischen Wettbewerbs für Chorkomposition» (Amiens) und Preisträger von mehreren Stiftungen sowie 1998 den Preis der berühmten Donaueschinger Musiktage, welcher zum ersten Mal für sein Orchesterwerk «Ombre», ausgewählt aus mehr als 80 Partituren (in der Jury: Wolfgang Rihm, Gérard Grisey, Christian Wolff, Sylvain Cambreling) verliehen wurde. Ausserdem erhielt er 2000 für seinen «bemerkenswerten Beitrag am musikalischen Leben der Schweiz und des Auslands» eine Spende der UBS Kulturstiftung.
Zahlreiche Werke und Aufträge, sowohl von Interpreten als auch von Konzertvereinen, Festspielen, Rundfunk, Stiftungen tragen seine Unterschrift.
Seine Werke werden immer öfter aufgeführt, in der Schweiz ebenso wie im Ausland. Sein Stil gefällt Kennern von zeitgenössischer Musik genau so wie den Musikern und einem breiteren Publikum. Er ist ausserdem einer der jüngsten Komponisten, die im «International Who's who in Music and Musician's Directory» erwähnt ist, ab der 16. Auflage (1998). Seit Juli 2007 ist er Vorstandsmitglied des Schweizerischen Tonkünstlerverein. Seine Werke wurden auf der ganzen Welt durch zahlreiche berühmte Interpreten aufgeführt, unter anderen vom Talich Quartett, von Tibor Varga, Jesus Lopez-Cobos, Sylvain Cambreling, Francisco Araiza, dem Wiener Klangforum, dem Zürcher Streichtrio, dem New London Chamber Choir. Unter seinen neuesten Werken sind zu erwähnen: ein Oratorium für die Schweizerische Nationalausstellung; «Complainte» für Sologeige, geschrieben als Auftragswerk für den Internationalen Geigenwettbewerb von Sion, auf Anregung von Shlomo Mintz; einen Werkauftrag für Vokalensemble der Stiftung Universal Sacred Music (New York), anlässlich eines Wettbewerbs verliehen; «Emergences» für Geige und Akkordeon, durch Marianne Piketty und Pascal Contet uraufgeführt; ein Doppelkonzert für Boris Livschitz, Violine, und die berühmte Pipavirtuosin Yang Jing; ein Quintett für Flöte und Streicher für Alexandre Magnin und das Janacek Quartett; ein Konzert für Orgel und Orchester für die Einweihung der neuen Orgel der Lausanner Kathedrale, das im April 2010 vom Gewandhausorchester Leipzig, unter der Leitung von Riccardo Chailly, wiedergespielt wird.
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