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Internationales Gitarrenfestival Freiburg vom 23. September bis 2. Oktober 2011 |
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Nelson Veras (Gitarre)
Brasilien
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Nelson Veras'Weg von Salvador de Bahia, wo er 1977 geboren wurde, bis nach Amiens war lang,
reichhaltig und chaotisch. Dieser Musiker wurde 1991 am Festival von Marciac von Frank Cassenti und
Pat Metheny entdeckt und von einer anderen Kapazität, Aldo Romano, bemerkt, mit welchem er im Alter
von 19 Aufnahmen macht. Unterdessen kehrte er ein Jahr nach Brasilien zurück, obwohl sein Name in
den Jazzclubs bereits bekannt war, um seine Matura zu machen, die Familie wiederzusehen, Sport zu
treiben und sich selber zu überzeugen, dass er Gitarrenprofi werden wollte.
Sein Ruf öffnete ihm in Paris alle Türen: Lee Konitz, Romano, Dominique di Piazza, Jean-Louis
Matinier
Alle waren in seinem Bann und sein Talent erwachte bei jeder Begegnung etwas mehr.
Trotzdem brauchte er Zeit, um sich dem Rhythmus eines professionnellen Musikers anzupassen, so dass
er von sich selber sagt, er hätte sich selber etwas sabotiert, weil er Lust hatte auszugehen und dass er erst
später einsah, was er bei jeder Erfahrung lernte. Jede dieser Geschichten hinterliess Spuren in seinem
Album. Jede Note trät ihn etwas weiter, um heute in Brasilien mit Steve Coleman und morgen mit Mark
Turner in Europa aufzunehmen
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Airelle Besson (Trompete, Signalhorn und Geige)
Belgien
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Airelle Besson hat im Jahr 2002 den ersten Preis in Jazz am « Conservatoire National Supérieur de
Musique de Paris » erhalten. Sie tritt in verschiedenen Jazzgruppen wie dem Pandémonium von François
Jeanneau, dem Gros Cube von Alban Darche, dem « Orchestre National de Jazz », der Big Band
Lumière von Laurent Cugny, dem Septett von Eric Barret, dem Quintett von Didier Levallet und dem
Sacre du Tympan von Fred Pallem auf.
Airelle ging in Europe, Skandinavien, den Vereinigten Staaten, in Südamerika, Afrika und Japan auf
Tournee. Sie spielte mit Dave Liebman, Riccardo Del Fra, Nelson Veras, Magic Malik, John
Abercrombie, Rhoda Scott, Gabor Gado, Jean-Christophe Cholet zusammen und ist mit Daniel Humair
aufgetreten.
Discographie (Auswahl) :
- «Opera Budapest» Gabor Winand with Gabor Gado quintet, BMC/Abeille, 2007
- Jeanne Balibar: Slalom Dame, label Naïve, 2006
- Tom&Joy: Antigua, Yellow productions, 2005
- Le Gros Cube: La martipontine d'Alban Darche, label yolk 2005 (choc jazzman)
- «A suivre
» Xtet de Bruno Regnier: Variations altérées, label yolk - 2003
(**** jazzman/disque d'émoi jazzman), Paris-Calvance, label yolk - 2001 (choc jazzman).
- Robin Notte quintet: Première escale, 2002
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Jozef Dumoulin (Klaviatur)
Belgien
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Jozef Dumoulin hat 1994 mit seiner Jazz-Ausbildung angefangen, zuerst als Autodidakt, dann am
Conservatoire de Bruxelles mit Diederik Wissels und Nathalie Loriers als Lehrer. Das Abschlussexamen
bestand er «cum laude».
Von 1996 bis 2002 spielte er mit Barbara Wiernik und sie nahmen die CD «Eclipse» (Mogno J004)
2001 auf. 1997 konnte er sich dank eines Stipendiums in Köln bei John Taylor an der Hochschule für
Musik ausbilden lassen. Während des dortigen Aufenthaltes konnte er in einem Orchester mit Bill
Dobbins als Dirigent und Michael Brecker und Dave Liebman als Solisten mitwirken. Zurück in Belgien
(1999) wurde er im Jahr 2000 mit dem Preis der fondation artistique Mathilde E. Horlait-Dapsens
ausgezeichnet.
Jozef Dumoulin hat in den folgenden Orchestern mitgespielt: Erwin Vann quartet, Rêve d'éléphant
Orchestra, Bo Van der Werf quartet, Aka Moon, Toots Thielemans, Octurn, Marco Locurico band, Fabien
Degryse, Brussels Jazz Orchestra, Toma & Co, Mäâk's Spirit, Michel Hatzigeorgiou's Out of Memory,
Vegetal Beauty, Melangtronic, Dre Pallemaerts (dp4fm), Steve Houben, Bhedam (indo-holländische
Gruppe, mit der er 3 Mal in Indien auf Tournee war), Zapp! strijkkwartet ( ein Streichquartett aus den
Niederlanden mit einem Repertoire, das von der Klassik zum Rock alles einschliesst), Venus, Mattis,
Traveling Light Piano Trio (trio hollandais de trois pianos), Catoul-Micault groupe...
Jozef Dumoulin ist Lehrer am Konservatorium von Antwerpen.
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Stéphane Galland (Schlagzeug)
Frankreich
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Stéphane Galland ist 1969 in Brüssel geboren. Mit 9 fängt er an Schlagzeug zu lernen.
Er hat lange mit Eric Legnini und Jean-Louis Rassinfosse als Trio gespielt. Dieses Trio hat an
zahlreichen Festivals in Belgien und im Ausland teilgenommen.
1988 hat er Pierre Van Dormael, Fabrizio Cassol und Michel Hatzigeorgiou in einem Klub von Brüssel
getroffen, dem Kaaï. Während drei Jahren spielte die Gruppe unter dem Namen Nasa Na. Stéphane
gehört zudem zur Gruppe Greetings From Mercury («At the Crossroads»,1994 und «Continuance»,
1999). 1997 traf er die belgische Sängerin Axelle Red, die ihn in ihre Musikgruppe aufnahm.
Ein weiteres Trio, basiert auf poly-rhythmischen Strukturen, Bzzz Pük, setzt sich zusammen aus Linley
Marthe (elektrischer Bass), welcher den Einfluss von Jazz und afrikanischer Musik kombiniert einbringt,
Geoffroy de Masure (Posaune) und Stéphane, heute berühmt durch seine einzigartige und originelle Art
sein Instrument zu gebrauchen und sein Können bezüglich komplexer Schwünge, die er in die
traditionelle afro-amerikanische Musik einbringt - ein Kombinieren von mathematischer Spekulation
und intuitiver Improvisation
..
Durch seinen sehr persönlichen Stil ist er Meister einer Palette von Rhythmen geworden, komplexer
Rhythmen, die er sich durch Begegnungen mit den Pygmäern in Zentralafrika, dem senegalesischen
Schlagzeuger Doudou Ndiaye Rose oder den Spezialisten der Ragas (rhythmische Figuren des indischen
Musik) wie Umayalpuram K. Sivamaram angeeignet hat.
Stéphane hat auch mit Zap Mama, Joe Zawinul, Ozark Henry, Novastar usw. gespielt; er ist im Moment
mit Nelson Veras, Christophe Wallemme und Vsprs mit dem neuen Projekt von Alain Platel auf Tournee.
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