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Internationales Gitarrenfestival Freiburg
vom 23. September bis 2. Oktober 2011

Organisation: Association guitare passion, cp 126, CH-1709 Fribourg - Suisse Français Deutsch English

Saint-Jean Kirche

Eduardo Martín (Gitarre)


Kuba

Eduardo Martín

Eduardo Martín ist 1956 in Havanna geboren und beginnt mit seinem Gitarrenstudium 1971 bei Vicente Martínez. 1975 tritt er in die National School of Instructors of Art ein, wo er sich bei Dagoberto Arguiz ausbilden lässt. 1978 trifft er Ángel Vázquez Millares und studiert bei ihm Musikgeschichte, musikalische Morphologie und Analyse während seiner restlichen akademischen Ausbildung. Zudem studiert er Gitarre bei Antonio Rodríguez, Kontrapunkt bei Armando Rodríguez und Harmonie bei Enrique Belver. Zu seinen Gitarrenlehrern zählen auch Isaac Nicola, Rey Guerra, Leo Brouwer, David Russel, Wolfgang Lendle, Costa Cotsiolis, Ichiro Suzuki, Antonio Lauro und Alirio Díaz.

1982 schreibt er die Musik für «El acotejo», de Sirio Soto Junior, welche von Cubana de acero unter der Leitung von Albio Paz gespielt wurde. 1984 und 1985, geht er in Cuba, Nicaragua und Frankreich mit dem National Choir of Cuba auf Tournee, wo er die Begleitung für Gitarre unter der Leitung von Digna Guerra übernimmt. 1985 entsteht die Platte «Date una vueltecita» unter dem Label Egrem.

1985 erhält er ein Diplom der ISA (Instituto Superior de Arte de Cuba) und darf als Solist mit dem National Center of Concert spielen, mit dem er mehrmals auf Tournee geht. 1987 gründet er mit Rey Guerra, Carlos Alberto Lloró und Walfrido Domínguez das Quartett «Guitarra 4», welches 1989 von der Jury des nationalen Wettbewerbs in Kammermusik, Profi-Kategorie, ausgezeichnet wird.

1990 gründet er das «Duo Confluencia» (mit Walfrido Domínguez), welches für verschiedene Radiound Fernsehsender aufnimmt. Dieses Duo wird sowohl von europäischen als auch amerikanischen Spezialisten gerühmt. 1991 schreibt er mit Pavel Urquiza die Musik zum Dokumentarfilm «Adrenaline», herausgegeben vom Cuban Institute of Art and Film Industry. Er ist der erste lateinamerikanische Komponist, welcher am Concours International de Guitare de Radio-France in Paris ausgezeichnet wurde.1995 schliesst er sich dem Imaginary Quartet neben Francisco Gamallo, Ignacio López (Spanien) und Walfrido Domínguez (Cuba) an. Dieses Quartett macht in Spanien, Argentinien und Kuba Aufnahmen. 1999 durfte er das American Composer's Orchestra of New York als Komponist am Festival Sounds of the America vertreten.

Er ging mehrmals in Kuba, Lateinamerika und Europa auf Tournee. Seine Konzerte, Seminare und Meisterklassen finden in Mexiko, Argentinien, Uruguay, Nicaragua, Costa Rica, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, der Schweiz und Lichtenstein statt. In diesen Ländern sowie auch in anderen, z.B. den Vereinigten Staaten, wurde seine Musik in die offiziellen Lehrgänge für Gitarre integriert. Eduardo Martín ist im Moment Gitarrenlehrer am «Instituto Superior de Arte de Cuba», parallel zu seiner Tätigkeit als Konzertmusiker.