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Calixto Sánchez ist 1947 in Mairena del Alcor (Spanien), einem Dorf, das wegen seiner Sänger berühmt ist, geboren. Schon als Kind sang er in der Bar seines Vaters. Seine Leidenschaft für Gesang wurde durch den Gesang seiner Mitbürger verstärkt. Mit 18 fing er an öffentlich aufzutreten. Dabei gewann er den Preis «Cantes de levante» beim jährlichen Wettbewerb von Mairena del Alcor. Danach nahm er an vielen Wettberben teil und erhielt zahlreiche Preise.
1972 gewinnt er den 1. Preis am Wettbewerb, der zum 50. Festival von Grenada organisiert und Andrés Segovia verleiht wurde. Im gleichen Jahr wurde er vom Radiokanal SER zum «Seviller des Jahres» erkoren.
1974 nimmt er seine erste Platte auf: «Estilos Flamencos». Anfang der 80er Jahre gewinnt er den Prestige-Preis an der Flamenco-Biennale von Sévilla, begleitet von den Gitarristen Pedro Bacán und Juan Habichuela. Resultat des Wettbewerbs war zudem die Entstehung einer neuen Platte.
Neben seiner Beschäftigung als «Cantaor» unterrichtet er an der Escuela de Magísterio von Sévilla unter anderem Gesang und seit 1985 ist er Co-Direktor des Seminars für Flamenco-Studien.
Aus seiner Discographie sind folgende Werke erwähnenswert: «De los Alcores a Granada», eine Adaptation der Texte von Rafael Albereti, mit Pedro Bacán (1984), «Calle Ancha» mit den Brüdern Machado (1987), «De la lírica al cante» (1997) mit Manolo Franco, «Camino de la vida» und «Retrato Flamenco» eine Platte zu Ehren von Antonio Machado (2001).
Er ist Mit-Autor «Aproximación a una didáctica del flamenco», publiziert von der Junta de Andalucía. «De la tradición oral y el flamenco» heisst sein letztes Schauspiel, das versucht zu erklären, wie man, ausgehend von verschiedenen Ausdrucksformen wie «Pregones», die «Cantes Camperos» oder die «Pliegos de cordel», gesungen von Blinden, beim Flamenco landet.
Calixto Sánchez ist eine feste Grösse an Flamenco- Festivals. Als Künstler, der Tradition und Schöpferisches in sich vereint, besitzt er eine volle und kräftige Stimme, die es ihm erlaubt jede Gesangsrichtung zu beherrschen, hat er im Flamenco bereits Geschichte gemacht.
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