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Als gebürtige Bulgarierin erhält Graziela Valceva-Fierro ihr Solistendiplom an der Musikakademie von Sofia und bildet sich an der Akademie Boris Christoff in Rom bei Nicola Ghiuselev und am Konservatorium von Lausanne weiter, wo sie 2001 ein Solistendiplom erlangt. Danach arbeitet sie mit Magda Olivero und Teresa Berganza im Rahmen der Meisterklassen. Für ihr Studium bekam sie Stipendien von der Stiftung Georges Soros, Franca De Rensis Christoff, der Stiftung Nicati-de-Luze und dem Konservatorium von Lausanne.
1988 gewinnt sie den ersten Preis beim Wettbewerb des nationalen Fernsehen «neue lyrische Stimmen» in Sofia, 1998 den ersten Preis des internationalen Wettbewerbs des Istituto Europeo in Florenz, 1999 den 2. Preis des Internationalen Wettbewerbs Giuseppe di Stefano in Trapani, 1999 den Preis der Stiftung Leenaards sowie 2000 den ausserordentlichen Preis des internationalen Wettbewerbs Francisco Vinas in Barcelona.
Von 1994 bis 1996 ist Graziela Valceva Fierro Solistin des Ensemble im Musiktheater von Sofia, wo sie Orlofsky in «Die Fledermaus» und Cipra im «Zigeunerbaron» von Strauss, Ottilie «Im weissen Rössel» von Benatzki, die Hauptrolle in «La Belle Hélène» von Offenbach usw. interpretiert. In der Oper verfügt sie über ein Repertoire von Monteverdi (Arianna in «Lamento d'Arianna» in Florence) bis Menotti (die Hauptrolle von «Le Medium» in Vevey, und l'Amica von «Amelia al Ballo» an der Oper von Lausanne, 2007 von der Opéra Comique von Paris wieder aufgenommen). Im Stadttheater von Linz hat sie sich an die Rolle Carmens von Bizet gewagt und am Internationalen Sommerfestival von Varna, an Isabella von «L'italiana in Algeri» in Trapani, an Mme Noe in «L'Arche de Noé» von Britten im Elsass und an Gada in «Tredeschin» von Derungs im Stadttheater von Chur. Sie hat aber auch Personen von Verdi wie Ulrica aus dem «Ballo in Maschera», Azucena in «Il Trovatore» in Varna, Maddalena aus dem «Rigoletto» in Sofia, am Stadttheater in Linz usw. gespielt.
In der Kammermusik gehören zu ihrer Auswahl «Il Tramonto» von Respighi, gesungen am Festival Tibor Varga und in Einsiedeln, «Die Schöne Magelone» von Brahms - aufgeführt in Aalen und in Lausanne im Rahmen der «Concerts de Montbenon» - sowie Werke von Moussorgski und Wagner «Die Wesendonc Lieder» mit dem «Orchestre du Conservatoire de Lausanne». Sie ist Solistin an der Philharmonie von Sofia und Prag, des Kammerorchesters von Lausanne für die «Gurrelieders» von Schönberg und «Les Chansons Populaires» von De Falla.
Sie hat auch in zahlreichen Oratorien mitgesungen, in Kanada, Italien, Spanien und der Schweiz, z. B. im Weihnachtoratorim und dem Magnificat von Bach, «La Messe Solennelle» von Rossini, «Stabat Mater» von Dvorjac, «Requiem» von Verdi, «Le Laudi» von Suter usw. Sie hat mit Dirigenten wie Jost Meier, Emil Tabakov, Juri Belochlavech, Peter Maag, Bruno Ferrandis usw. zusammengearbeitet.
Für die Saison 2006-2007 hat Graziela Valceva Fierro einen Vertrag in L'ENVOL (l'ensemble de solistes) der Opéra de Lausanne.
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Nach einer Ausbildung in seiner Geburtsstadt hat der Neuenburger André Fischer sein Studium am Konservatorium von Basel fortgesetzt. Dort erhielt er 1998 als Schüler von Oscar Ghiglia ein Diplom als Solist. Gleichzeitig bot sich ihm die Gelegenheit, mit zeitgenössischen Meistern der Gitarre wie E. Fisk, A. Pierri, L. Brouwer, H. Smith,
zu arbeiten. Nebst dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb «Ruggiero Chiesa» de Camogli, erhielt er auch Preise bei anderen internationalen Wettbewerben wie «città di Alessandria», Gargnano, «Karl Scheit» sowie «Miéville-Hory» oder auch beim Wettbewerb der Migros «E. Göhner». André Fischer spielte im «centro romano della chitarra» in Rom, am internationalen Festival Mottolà in Turin und im Mozart-Saal von Wien.
Interessiert daran, dass sich das Repertoire von Kammermusik für Gitarre entwickelt, tritt er regelmässig in Konzerten mit Gesang oder in einem Gitarrenduo auf, wo er unter anderem Werke von F. Schubert, J. Brahms aber auch K. Weill spielt. Gleichzeitig gibt er Gitarre- und Kammermusikstunden am Konservatorium von Neuenburg. André Fischer spielt auf einer Gitarre des katalanischen Instrumentenbauers Francicso Simplicio (Barcelona 1926) und auf einer von Jacques Vincenti (Genf 1999).
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Jost Meier wurde 1939 in Solothurn geboren. Mit elf Jahren begann er das Violoncello-Spiel. Nach der Matura und anfänglichen Studien in Mathematik und Physik beendete er bei Rolf Looser am Konservatorium Biel die Ausbildung zum Cellisten. Er gehörte als Cellist dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Camerata Biel an. Während der Studienzeit begann er auch ernsthaft mit Komposition. Seine ersten Erfahrungen vertiefte er bei Frank Martin in Holland. 1969 war er Mitbegründer der Orchestergesellschaft Biel, welche ab 1971 Konzerte und das Musiktheater in Biel bestritt. Er war deren Chefdirigent bis 1979.
Nach einem Engagement an der Oper des Basler Theaters wurde er ab 1983 freischaffender Dirigent und Komponist. Er unterrichtet heute an den Musiskhochschulen in Biel, Basel und Zürich. 1969 erhielt er den Kompositionspreis des ORTF in Paris, 1984 den Preis des Festival von Lausanne und 1985 den Kunstpreis des Kantons Solothurn.
Jost Meier komponierte neben zahlreichen Kammermusik- und Orchesterwerken eine Reihe von Opern: u.a. «Sennentuntschi» (Hansjörg Schneider/Martin Markun), «Der liebe Augustin» (Hansjörg Schneider/Martin Markun), «Der Drache» (nach Gogol), «Dreyfus - Die Affäre» (Uraufführung 1994 an der Deutschen Oper Berlin).
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