Eric Crausaz
Der gebürtige Freiburger Eric Crausaz mit Jahrgang 1965 hat sich seit seinem 12. Lebensjahr mit Musik befasst, indem er Posaune und Gitarre spielte. Als Autodidakt experimentierte er auf dem Klavier, dem Schlagzeug und der elektrischen Bass-Gitarre. Ab 1980 liess er sich am Konservatorium in klassischer Gitarre ausbilden und erhielt ein Lehrdiplom(bei Joaquin Freire) und das Virtuosen-Diplom (bei Matthias Spaeter). Henri Baeriswyl hat ihm Musiktheorie näher gebracht. Sodann bildete er sich bei grossen Meistern wie David Russell und Alberto Ponce vom Pariser Konservatorium weiter. Bei Max Hediger lernte er Kontrabass spielen und studierte Jazz-Theorie. Sein Interesse am Jazz veranlasste ihn mit Marcel Papaux, Max Jendly, Matthieu Michel, Claude Schneider, Martin Descloux und Bertrand Cochard zusammenzuspielen.
Er interssiert sich daneben auch für Chormusik. Deshalb begleitet er das Ensemble Vocal de Villars-sur-Glâne und das Ensemble «De Musica».
Zur Zeit widmet er sich der Lehrtätigkeit (Freiburger Konservatorium und Pädagogische Hochschule), Konzerten, bei welchen er regelmässig als Solist oder im Duo mit Flöte auftritt, und dem Komponieren.
Eric Crausaz hat schon mehre CDs herausgegeben.
Jean-Daniel Lugrin
Der 1958 in Macconnens geborene Jean-Daniel Lugrin hat seine Musikausbildung mit der Blockflöte bei seinem Vater begonnen. Im Alter von 10 Jahren schrieb er sich am Freiburger Konservatorium bei Georges Richinaz ein. Danach setzte er seinen Unterricht bei Claude Delley und Jean-Claude Debiolles fort und erlangte sein Lehrdiplom, welches bei Frédéric Rapin durch das Virtuositätsdiplom ergänzt wurde. Parallel dazu machte er in Biel eine Orchesterausbildung und perfektionierte sich bei Walter Boeykens, Jacques Lancelot, Michel Lethiec und Robert Kemblinsky. Im Rahmen der «Fondation des Ateliers de Direction d'Orchestre» in Genf ergänzte er sein Können bei Eric Bauer durch eine Weiterbildung.
In Paris hat er mit Andor Kovach und Serge Lancen zusammen komponiert. Seine Eigenkompositionen umfassen etwa 70 Musikstücke, vom Solostück bis zur Sinfonie wie z.B. Esperanza, Quai Nr. 2, Quintett für Klarinetten, Mosaik für4 Saxophons, die Musik zum Schauspiel «Freiburg in 7 Tagen», «Visions sonores» für Klarinette, Cello und Klavier sowie zwei Messen für Chor und Orgel. Heute unterrichtet er Klarinette am Konservatorium von Freiburg.
Seine Discographie umfasst eine CD mit Werken von Brahms und Schumann in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Guy Fasel. Zwei weitere CDs enthalten seine eigenen Kompositionen: «L Appel du Large» und «Stratosphères».
Christophe Herzog
Christophe Herzog, 1977 in Lausanne geboren, erhält 2003 sein Diplom als Komponist. Er war Schülervon Lucian Metianu am «Institut de Ribaupierre» (Lausanne). Seine Ausbildung hat er durch die zweimalige Teilnahme an den Ferienkursen für neue Musik von Darmstadt (2000 et 2002) sowie durch die Meisterklassen der Komponisten Cornel Taranu, Octavian Nemescu und Horatiu Radulescu, mit welchem er seine Ausbildung fortsetzt, bereichert.
Seine Werke wurden vom Luzerner und Berner Sinfonieorchester sowie vom Moskauer Quartett und vom Duo Fluktuation gespielt.2002 hat er für seine Tragi-Sinfonie «Mythos» im Rahmen des 125. Geburtstags des Berner Sinfonieorchesters den Jurypreis einer hochkarätigen internationalen Jury davongetragen.
Parallel zur Musikausbildung arbeitet er an einer Dissertation zur spanischen Literatur. Dabei beschäftigt er sich mit Fragen zum Metatheater und der Tragödie im spanischen Theater des 20. Jahrhunderts. (Universität Lausanne)
|