Christy Doran
Der in Dublin geborene Christy Doran lebt seit seiner Kindheit in Luzern. Als erster hat ihn sein Vater, Sänger irischer Balladen, mit Musik konfrontiert.
Als Gitarrist war er in den 70er Jahren einer der Gründer der Schweizer Gruppe «OM». Über Jahre hinweg gab er zahlreiche Solokonzerte, in denen er versuchte die Grenzen der Möglichkeiten einer einzigen Gitarre immer weiter zu verschieben.
In den 80er Jahren beteiligte er sich an vielen Gruppen: Duos, Trios oder Quartetts. Er selber hat ein Septet gegründet, das «Christy Doran s May 84 Septet».
Doran spielte und spielt auch heute noch mit Fredy Studer (als Projekt «Doran/Studer/Minton/Bates & Ali play the music of Jimi Hendrix»); Jean-François Jeny-Clark und Jamaaladeen Tacuma («Double-Bass Quartet»); Robert Dick und Steve Arüelles («A.D.D.-Trio»). 1997 gründete Doran das «Christy Doran s NEW BAG» mit Bruno Amstad, Fabian Kuratli, Wolfgang Zwiaver und ab 2001 Hans-Peter Pfammatter.
Mit Christy Doran gibt es über 40 Aufnahmen. Er unterrichtet in der Jazz-Abteilung der Musikhochschule von Luzern.
Heiri Kaenzig
Der in New York geborene Heiri Kaenzig lebt heute in der Schweiz. Der Bassist gehört zu den seltenen europäischen Jazzmusikern, welche bei den grossen amerikanischen Labeln wie Verve (Vienna Art Orchestra, Helen Merill/Betty Carter), Blue Note (Thierry Lang Trio), CBS (NENA) vertreten sind.
Im Alter von 23 Jahren hat er bereits seine erste Platte mit dem Quintett der Art Farmer (Foolish Memories) aufgenommen.
Sein internationaler Ruf beruht vor allem auf seinem Engagement im Vienna Art Orchestra. Mit diesem hat er zahlreiche CDs aufgenommen und auf der ganzen Welt Konzerte gegeben.
Heiri Kaenzig ist nicht nur der Hauptbassist des Vienna Art, er hat auch mit den grossen Musikern des aktuellen Jazz gearbeitet. (CDs et Tournees): John Scofield, Daniel Humair Quartett, Jerry Bergonzi, Richard Galliano, Wolfgang Puschnig, Gary Thomas 7th Quadrant, Jack Bruce, Michael Gibbs, Pierre Favre, David Sanchez, Oberrheinisches Sinfonieorchester, Franco Ambrosetti, Yves Robert, Dominique Pifarely, ONJ und andere.
Als Leader und Komponist hat er Projekte mit Kenny Wheeler, Charlie Mariano, DEPART, Mathieu Michel, Uli Scherer, Julio Baretto, Enrico Rava und Art Lande realisiert.
Seine Discographie enthält um die 20 CDs.
Fabian Kuratli
Fabian Kuratli gehört der ersten Generation von Musikern an, die mit der Technomusik aufgewachsen sind.Sein Spiel ist denn auch unüberhörbar von den Stilen des Techno-, House-, Dub- und Breakbeatuniversums beeinflusst. Aber seine heimliche Liebe galt schon immer dem Jazz der 60er Jahre mit den grossartigen Bands von John Coltrane und Miles Davis. Dies mag der Grund sein, weshalb er auch «Elvin Jones des Backbeat» genannt wird. Sein einzigartigerStil macht aus ihm einen der meistumworbenen Schweizer Schlagzeuger.
Als Bandleader und Komponist der Gruppe FAB4 hat er die Schweizer Jazzszene aufhorchen lassen. Von seiner ersten CD sagte man, sie sei das Einfallsreichste, was die Schweizer Produktion in den letzten zehn Jahren zu bieten hatte.
Als Sideman hat er unter anderem mit George Gruntz, Harald Haerter, Dom Um Romao, Robert Dick und Asita Hamidi gespielt.
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