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Nguyên Lê ist in Paris geboren und seine Eltern sind Vietnamesen. Im Alter von 15 Jahren beginnt er Schlagzeug, dann Gitarre und elektrischen Bass zu spielen. Er widmet sich der Musik nachdem er eine Lizenz in bildende Kunst und einen Magister in Philosophie über Exotik abgelegt hat. In 1983 mitgründet er die Gruppe Ultramarine, welche den ersten Preis des Concours national de jazz de La Défense gewinnt und wessen De später als bestes Album der World Musik des Jahres 1989 (Philippe Conrath, Libération) bezeichnet wurde. Von Antoine Hervé als der Gitarrist des Orchestre national de jazz (1987, 1988, 1989) ausgewählt, konnte er mit Johnny Griffin, Louis Sclavis, Didier Lockwood, Carla Bley, Steve Swallow, Randy Brecker, Toots Thielemans, Courtney Pine, Steve Lacy, Dee Dee Bridgewater, Gil Evans, Quincy Jones spielen.
Im Mai 1990 nimmt er in den USA Miracle, die erste CD auf seinen Namen mit Art Lande, Mark Johnson und Peter Erskine, auf. Parallel dazu spielt er mit Aldo Romano, J.F. Jenny Clarke, Dewey Redman, Daniel Humair, Michel Benita, Nana Vasconcelos, Glenn Ferris, Paolo Fresu... Im Mai 1992 nimmt er seine zweite CD Zanzibar mit Art Lande am Klavier, Paul McCandless am Rohrblatt, Dean Johnson (b) und Joel Allouche (d) auf. Diese CD erhält die Note (fff), ein ausserordentliches Ereignis (Télérama). In April 1994 ist er der Solist von The New Yorker, eine Suite für Orchester komponiert und dirigiert von Bob Brookmeyer mit Dieter Ilg (b) und Danny Gottlieb (d). Mit diesen beiden Musikern nimmt er, im Dezember 1994, seine dritte CD Million Waves auf.
Im April 1996 erscheint die CD Tales from Vietnam, ein nochmaliges Lesen der vietnamesischen Musik mit einer Gruppe von acht traditionnellen und Jazz Musikern. Die CD wurde mit viel Enthusiasmus von der internationalen Kritik empfangen: Goldene Stimmgabel, Schock für die Musikwelt, Sonderpreis 1996 Jazzmann...Im April 1997 erscheint die CD 3 Trios mit Marc Johnson/Peter Erskine, Dieter llg/Danny Gottlieb und Renaud Garçia Fons/Mino Cinelu.
Erscheinung, im Mai 1998, der sechsten CD von Nguyên Lê: Maghreb & Friends, eine Erforschung der musikalischen Traditionen des Maghrebs und eine enge Zusammenarbeit mit den Musikern dieser Gegend. Dann gibt er Moon & Wind, die erste CD von Huong Thanh (die Sängerin von Tales from Vietnam) heraus, CD des Monats Oktober 1999 bei FIP, und CD des Jahres bei Keyboards.
Bakida, seine neue CD in Trio mit Renaud Garçia Fons/Tino di Geraldo und Gästen aus allen LändernĀ - Chris Potter, Carles Benavent, Kudsi Erguner, Jon Balke - erscheint im März 2000. In 2001 nimmt er ELB = Peter Erskine, Nguyên Lê, Michel Benita auf und gibt das zweite Album von Huong Thanh, Dragonfly, heraus. In Konzerten produziert er sich mit dem einen oder anderen seiner aktuellen Projekten, das heisst mit dem Trio Bakida, dem Trio ELB, Maghreb & Friends, dem Nguyên Lê und Huong Thanh Sextet und er bereitet für Oktober 2002 einen neuen Album über die Musik von Hendrix vor. Es handelt sich dabei nicht um irgendeinen Revival von Hendrix, sondern ihn zu lesen wie wenn es ein wesentliches Buch wäre. Diese Musik wird dann in Welten gebracht, welche Hendrix zweifellos heute gerne erforscht hätte, nämlich der Jazz, die neuen elektronischen Musiken und die World Music. Es gilt ihn zu spielen mit dieser vollkommenen Jazz Einstellung die den Respekt für die Tradition mit dem Sinn für die Improvisation ab dem Standard verbindet. Mit diesem leidenschaftlichen und tief verwurzelten Engagement zur Musik das uns Jimi Hendrix übermittelt.
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