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Internationales Gitarrenfestival Freiburg
vom 8. bis 16. Oktober 2010

Organisation: Association guitare passion, cp 126, CH-1709 Fribourg - Suisse Français Deutsch English

Saint-Jean Kirche

Khaled Arman


Afghanistan

Khaled Arman

Khaled Arman ist in Kabul in Afghanistan geboren. Er stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Hossein Arman, war einer der Führer des Revivals des afghanischen Volksgesanges in den sechsiger Jahren. Wie sein Onkel, Ibrahim Nassim, protestierender Sänger und später Direktor der Musikprogramme bei Radio Kabul, wurde haled Arman mit fünf Jahren von einem Meister aus Kharabad, der Viertel der Musiker in Kabul, Ustad Gholam Nabi, am Tabla ausgebildet. Sein Vater hat ihn dann die klassische Gitarre beigebracht. Durch tchechische Talentjäger entdeckt, wird er in der Klasse von Professor Jiri Jirmal in der Hohen Akademie von Prage aufgenommen. 1986 bekommt er den ersten Preis des internationalen Gitarrenwettbewerbs von Radio France in Paris. Er führt dann eine Solistenkarriere in Europa, in Japan und in Lateinamerika. Sein Repertoire beinhaltet Werke von Heitor Villa Lobos oder von Manuel de Falla, die beide, wie viele anderen, die volkstümlichen Melodien ihrer jeweiligen Länder bearbeiten. Khaled Arman komponiert mehrere Stücke für Gitarre inspiriert vom afghanischen Folklore. 1988 während der Gitarrenwoche in Paris interpretiert er seine Kompositionen. Der australische Gitarrist, John Williams, ist im Publikum und ermutigt ihn diesen Weg weiterzuverfolgen.

Nach zehn Jahren ganz der klassischen Gitarre gewidmet, macht Khaled Arman den grossen Schritt und wendet sich der afghanischen Laute, dem Rubab, zu. 1995 gründet er mit seinem Vater das Ensemble Kabul, das aus fünf Musikern besteht. Die Gruppe produziert sich in der ganzen Welt und wird inmitten der angesehensten Festivals empfangen. In 2001 erscheint die erste CD, „Nastaran“, gefolgt in 2003 von „Radio Kabul“, ein Album der, mit der Diva Ustad Mahwash, die glorreichen Jahren (1960-1970) der afghanischen Volksmusik wiedergibt. Die Arrangements sind alle von Khaled Arman signiert.

Als Rubab-Solist produziert sich Khaled Arman auch in zahlreichen Festivals. Im Auftrag der Radio suisse romande hat er eine Solo-CD aufgenommen „Rubab Raga“, die in Oktober 2003 erschienen ist. Der Musiker hat das Instrument an die Praxis des klassischen afghanischen Repertoires, nahe von demjenigen aus Nordindien, angepasst. Der Geigenbauer Luc Breton nimmt an dieser Forschung teil. Khaled Arman ist der Erste, der den Rubab aus seinem streng volkstümlichen Repertoire herausnimmt. Für den Musikkritiker Arnaud Robert vom Le Temps, „führt Khaled Arman in dieser historischen CD aus, was Mounir Bachir mit dem arabischen Oud und Ali Akhbar Kahn mit dem indischen Sarod ht haben“ (Le Temps 15. November 2003). Khaled Arman arbeitet regelmässig mit Jordi Savall in Konzerten in Spanien und Oesterreich zusammen. Er wird auch im Rahmen des Festivals der barocken Musik Amarcord in Genf eingeladen werden.

Von seiner klassischen westlichen Ausbildung her ist Khaled Arman auch dazu gebracht, uuml;r den Rubab zeitgenössische Kompositionen zu schaffen. Der französische Komponist Fabien Tehericsen hat für ihn ein Stück für Rubab und Orchester 2003 in Avignon signiert. Während dem nächsten Festival Archipel in März in Genf wird Khaled Arman ein Werk vom Genfer Eric Gaudibert interpretieren. Khaled Arman hat auch ein Album mit elektronischer Musik zusammen mit dem neapolitanischen Pianist Franco Russo, Kabul Workshop, signiert. Er hat sich, 2002 und 2003, mit dem Sänger Alain Bashung und Rodolphe Burger von der Gruppe Kat Onoma produziert.

Siar Hashemi


Afghanistan

Siar Hashemi

Siar Hashemi ist am 14. Februar 1981 in Kabul in Afghanistan geboren. Als Kind war er sehr am Tabla interessiert. Nach seinem 4. Geburtstag hat er seine Ausbildung am Tabla in Kabul begonnen. Er verlässt Afghanistan in 1989 und setzt seine Ausbildung am Tabla während sechs Monaten in Indien fort. Er geht dann nach Deutschland. Dort wird er von einem indischen Tabla-Meister, Swapan Bhattacharia, ausgebildet. Er hat sich mit den angesehensten ern aus Afghanistan und anderen Ländern wie Iran, Pakistan, Indien, Türkei, Deutschland... produziert. Er hat mehr als 20 CDs mit verschiedenen Musikern aufgenommen. Siar Hashemi hat seine Schulung in Hamburg fertig gemacht. Seit 2001 diert er Ingenieurwesen an der Universität Hamburg.