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Internationales Gitarrenfestival Freiburg
vom 8. bis 16. Oktober 2010

Organisation: Association guitare passion, cp 126, CH-1709 Fribourg - Suisse Français Deutsch English

Espace Moncor

Ana la China

und die Musiker aus Jerez


Schweiz

Ana la China

Ana La China beginnt ihre Tanzausbildung mit Manolo Marin und Angelita Vargas in Sevilla. 1992 lässt sie sich in Granada nieder und arbeitet mit Miguel-Angel Cortes, Rafael Habichuela und Jaime Heredia, mit denen sie zahlreiche Vorstellungen in Spanien und im Ausland gibt.

1993 fängt sie an, mit den Sängern Antonio und Manuel Malena und den Musikern von Jerez, Luis de la Tota und Domingo Rubichi, zusammen zu arbeiten. 1995 nimmt sie mit ihnen und den Musikern Manganyiar aus Rajasthan und le Taraf de Haidouk aus Rumänien an der Kreation der Vorstellung „La Route Tzigane“, die in Frankreich und Hong-Kong aufgeführt wurde, teil.

Nebst der Tourneen in Europa mit dieser Gruppe unterrichtet sie regelmässig Flamenco-Tanz in Genf im Rahmen der „Ateliers d'ethnomusicologie“ und in Frankreich. Ana's Stil zeichnet sich durch eine grosse ausdrucksvolle Tiefe aus, die sich vor allem in den klassischen Formen des Baile wie Solea, Siguirillas und Bulerias zeigt. Gestützt von ihrem grossen technischen Können geht sie nun immer mehr in die Richtung eines Flamencos, wo die Emotionen und die Suche nach dem Duende, dieser zeitlose Moment der Grazie, Drehpunkt des authentischen Flamencos, vorherrschen.

JOSÉ SANTIAGO „de la Negreta“ ist 1965 in Marseille in einer Zigeunerfamilie aus Almeria geboren. Schon jung beginnt er zu singen, umgeben von der Familientradition die sein Vater, ein von den Juergas sehr geschätzter Sänger, ihm übermittelt. Er gewinnt den Cante Flameco-Wettbewerb von Nîmes in 1995. Vom professionnellen Milieu entdeckt, wird er seitdem regelmässig am „Festival du Mont-de-Marsan“, ein Wahrzeichen des aktuellen Flamencos, eingeladen.

Seine ausserordentlichen Qualitäten als Gitarrist machen ihm zu einem wertvollen kompletten Künstler. 1996 nimmt er teil an die Aufnahme der CD des Gitarristen Juan Carmona „Borboreo“ und er produziert sich mit den grössten Künstlern der Flamencowelt: die Sänger La Susi, Chano Lobato, El Lebrijanol, die Gitarristen Moraito Ohico, Juan Carmona, und die Tänzerinnen Concha Varga, Carmen Ledesma.

Die grosse Sensibilität und die ausdrucksvolle Tiefe seines Gesanges ordnen ihn sofort in den jungen viel versprechenden Talenten ein, die sich an den Wurzeln des Flamencos ernährt haben und ihm gleichzeitig ihren eigenen persönlichen Ausdruck gegeben haben. Die Originalität seiner Interpretation und seine Gabe den Duende hervorzubringen, führen ihn dazu, auf der internationalen Bühne zu strahlen, um somit die vielfaltigen Seiten seiner Kunst zu enthüllen. 2002 nimmt er „Sueno Gitano“ (Ethnomad / Arion) auf.

ANTONIO EL TITI stammt aus einer Zigeunerfamilie von der reinsten Flamenco Tradition. Er beginnt schon jung Gitarre zu spielen. Oft begleitet er Juan de la Negreta und die Mitglieder der Familie Montoya. Zur Zeit nimmt er eine CD mit dem Sänger Juan Gomez auf.

Auch JUAN GOMEZ stammt aus einer Zigeunerfamilie von Flamenco Tradition. Er ist heute ein professionneller Sänger.

PEDRO GOMEZ und DIDIER HATT, am Schlagzeug, werden die Gruppe, die Ana la China begleiten wird, ergänzen.