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Da der Flamenco kein niedergeschriebener Musikstil ist, eignete sich Pedro Soler sein Können während zwölf Jahren durch seine Arbeit an. In dieser Zeit engagierte er sich als zweiter Gitarrist zusammen mit verschiedenen Musikern. Er orientierte sich dabei vor allem am «Meister» Pepe de Badajos und wurde beeinflusst vom Stil von Perico del Lunar Padre. Nach Begleitungen bekannter Tänzerinnen (Carmen Arnaya, La Chunga) bekam er die Gelegenheit mit «La Joselito» den Tanzstil des goldenen Flamenco-Zeitalters kennenzulernen. Er wird zu ihrem Gitarristen und begleitet ausserdem berühmte Sänger wie Juan Varea den «Meister» Pepe de la Matrona, oder zur Zeit Michel Vargas und Enrique Morente.
Pedro Soler machte aufgrund der Reinheit seines Stils und des erstaunlichen Klanges schnell auf sich aufmerksam. Er begann eine Karriere als Solist und liess seine Gitarre in den meisten Ländern Europas, Amerikas, Afrikas, der Sowjetunion sowie in Japan erklingen. Er spielte mit Atahualpa Yupanqui und Oscar Caceres, in Sälen so anspruchsvoll wie das Théâtre des Champs-Elysées oder l'Olympia.
Pedro Soler machte hauptsächlich Aufnahmen für RCA Victor, Decca, Le Chant du Monde und CBS. Gewinner des Grand Prix du disque de l'Académie Charles-Cros, sowie des Deutschen Schallplattenpreises.
Nach seiner Aufführung des Flamenco Guitarrenspiels am Theater von Jean-Louis Barrault, sagte dieser zu ihm: «Unter allen Gitarren, die in der Welt singen und tanzen ist eine besonders rein, diejenige von Pedro Soler.» Miguel Angel Asturias, Träger des Literaturnobelpreises, schrieb: «Die Finger von Pedro Soler sind die fünf Sinne der Gitarre, in seinen Händen kann sie sehen, hören, singen, leiden und sprechen.»
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Ravi stammt aus Kerala, einer Provinz im Süden Indiens. Er studierte klassische, indische Musik und Gesang bei den Grössten des Genres und diplomierte am Central Carnatic College von Madras. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der musikalischen, theatralen und choreographischen Kultur Indiens ist er ebenfalls vertraut mit der heiligen und folkloristischen Musik seines Landes. Ausserdem hat er mit den bekanntesten Musikern Indiens zusammengespielt.
Als er 1985 nach Frankreich kam machte er zuerst mit seinen grossartigen vorführungen des Religiösen Gesangs Südindiens auf sich aufmerksam, und fuhr fort mit verschiedenen indischen Musikern aufzutreten. Aber gleichzeitig trieben ihn sein unstillbarer Wissensdrang und seine aussergewöhnliche Fähigkeit sich anzupassen dazu, alle bekannten europäischen Musikstile kennenzulernen: Jazz, elektronische Musik und andere experimentelle Musikformen, ethnische Musik. Er trat mit Jazz- und Rockgruppen an Konzerten auf, sowie mit Sängern und repräsentativen Musikern aus unterschiedlichen musikalischen Kulturen: Benat Achiary, Bernard Lubat, André Minvielle, Dominique Regef... Er wirkte auch mit an vielen Theater- und Tanzprojekten, wobei er nicht nur an der Realisation sondern auch der Konzeption der Spektakel beteiligt war.
In Frankreich und Spanien, und zuletzt auch in anderen Ländern Europas wurden die Ateliers von Ravi Prasad zum bevorzugten Ort für interkulturellen Austausch und Diskussionen über die Grundlagen des Gesangs, musikalische Praktiken und mündliche Wissensweitergabe.
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