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Dieser argentinische Gitarrist und Komponist kam 1959 in Lomas de Zamora (nahe Buenos Aires) auf die Welt. Während vieler Jahre arbeitete er zusammen mit renommierten Künstlern der argentinischen Volksmusik, machte Aufnahmen und präsentierte sich an Konzerten und Auftritten in Radio und Fernsehen.
1990 erhielt er als Gitarrist den Solistenpreis beim ersten Treffen der Neuen Volksmusik (nouvelle Musique populaire) in seiner Provinz. Später nahm er sein erstes Soloalbum auf, «El corazon manda», für das Label Epsa, bekannt durch eine Vielzahl Publikationen bekannter Gitarristen Südamerikas. Er spielt eigene Kompositionen wie auch Arrangements der Grossen der argentinischen Folklore. Kritiker feiern ihn nach dieser Aufnahme begeistert als einen Gitarristen der Grösse von Juan Falù.
Carlos Moscardini gab Konzerte in allen Regionen seines grossen Landes, in Chile, Brasilien, Norwegen, Schweden, Belgien, Dänemark und Deutschland. Mit der Gruppe Nan nahm er am Jazz Festival in Montréal auf, sowie in Japan mit «L'Histoire du Tango» (mehr als 50 Konzerte). Das anspruchsvolle Teatro San Martin von Buenos Aires engagierte ihn für Kompisitionen und Arragements ihrer Musik. Er gab auch Interpretationskurse argentinischer Musik an der Norges Musikhögskole in Oslo, an der Royal Danish Academy of music in Kopenhagen und der Musik Akademie von Gand (Belgien).
Zur Zeit ist Carlos Moscardini Leiter des Guitarren-Tango am Gilardo Gilardi Konservatoriums von Buenos Aires.
«Die Grazie des Rythmus, seine Anschläge und Akzente, der Reichtum an Harmonie, vibrierende und zarte Passagen (phrases vibrants), mit Emotion geladene Stille, Frische und Spontanität: die Musik von Moscardini bringt einzigartigen Genuss für den Zuhörer» (aus: Pagina12, Buenos Aires 1998)
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